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Liebherr Pokal-Finale: TTF wollen die Arena rocken

Im Gegensatz zu den letzten beiden Spielzeiten lief dieses Mal im Pokalwettbewerb alles rund bei den TTF Liebherr Ochsenhausen. Erstmals wurde das Liebherr Pokal-Finale in der Neu-Ulmer ratiopharm arena erreicht – am 6. Januar steigt der große Cup-Showdown. Beim Final Four werden die TTF als Platzhirsch und Publikumsmagnet natürlich eine besondere Rolle spielen, zudem wollen sie auch sportlich für Furore sorgen.

 

Zunächst war Ligarivale Grenzau im Achtelfinale auswärts mit 3:1 besiegt worden. Im Viertelfinale musste die Truppe aus Oberschwaben erneut reisen. Zweitligist Jülich war indes mit den Schützlingen von Dubravko Skoric überfordert, die mit einem zu keiner Zeit gefährdeten 3:0-Sieg das Ticket für Neu-Ulm lösten.

 

Nun treffen in wenigen Tagen beim Liebherr Pokal-Finale die vier besten Teams der Pokalsaison 2017/18 aufeinander und spielen an einem Tag den Deutschen Pokalsieger untereinander aus. 3.500 bis 4.000 Fans werden zu diesem ersten großen nationalen Tischtennis-Highlight des Jahres 2018 erwartet.

 

In den ab 11 Uhr zeitgleich stattfindenden Halbfinals fordert der SV Werder Bremen mit seinen Leistungsträgern Bastian Steger und Omar Assar Titelverteidiger Borussia Düsseldorf um Topstar Timo Boll heraus, während am anderen Tisch die junge Truppe aus Ochsenhausen gegen den 1. FC Saarbrücken TT um den Einzug ins Endspiel kämpft.

 

Die Saarländer sind mit Tiago Apolonia, Patrick Franziska, Bojan Tokic und Patrick Baum eine Spitzenmannschaft, die nicht leicht zu besiegen sein wird. Wie immer, wenn beide Teams sich duellieren, wird die Tagesform den Ausschlag geben. Dieses Match ist für beide zudem – unabhängig davon, dass sie ins Cup-Finale wollen – eine ganz besondere Generalprobe. Man trifft nämlich auch im Viertelfinale der Champions League in Hin- und Rückspiel aufeinander. Da zudem im Februar auch noch das Rückspiel TTF vs. 1.FCS in der Bundesliga steigt, bedeutet das mindestens vier Partien zwischen den alten Rivalen in der zweiten Saisonhälfte. Es könnten aber auch bis zu sechs (!) Aufeinandertreffen werden, nämlich wenn man sich auch im Play-off-Halbfinale begegnen sollte.

 

Ob man aus dem 3:0-Sieg der Oberschwaben im Liga-Hinspiel in Saarbrücken etwas für das Final-Four-Halbfinale ableiten kann, erscheint fraglich. Die TTF hatten einen ganz starken Tag erwischt, aber auch das nötige Glück und die Abgeklärtheit, ihr Ding durchzuziehen, was nicht immer in der Vorrunde der Fall war. „Saarbrücken hat eine tolle Mannschaft“, so Ochsenhausens Weltranglisten-Elfter Simon Gauzy. „Als wir in der Liga gegen sie gespielt haben, hätte es zur Pause genauso gut 2:0 für sie stehen können. Es ist immer schwer gegen sie, da sie drei nahezu gleich starke Spieler haben, die jederzeit vermeintlich bessere Spieler schlagen können. Das macht sie so gefährlich.“

 

Im Anschluss an die beiden Halbfinals steigt auf dem Center-Court das große Finale und es entscheidet sich, wer die begehrte Trophäe in die Höhe stemmen darf. Ein Traum wäre es für die TTF, deren letzter nationaler Pokalsieg 13 Jahre zurückliegt, wenn Gauzy und seine Mitstreiter, gefeiert von ihren Fans, am Ende ganz oben auf dem Treppchen stehen würden. Ausgeschlossen ist das nicht – trotz der Dominanz der Düsseldorfer Borussia in den letzten Jahren hat jedes der vier teilnehmenden Teams an einem guten Tag das Zeug, den Titel zu holen. Doch so weit will man zumindest in Ochsenhausen noch nicht denken und einfach möglichst unbelastet ins Turnier gehen, um den Zuschauern gutes Tischtennis zu bieten. „Unsere Erleichterung ist riesengroß, diesmal dabei zu sein“, so Gauzy. „Es war für uns schwer, in den letzten beiden Jahren zu akzeptieren, dass nur 40 Kilometer von Ochsenhausen entfernt das Final Four stattfand und wir nicht dabei waren.“

 

Noch kann man live dabei sein, wenn am 6. Januar 2018 in der ratiopharm arena der Deutsche Pokalsieger 2017/18 gekürt wird. Karten sind noch erhältlich. Das Team von Trainer Skoric braucht stimmgewaltige Unterstützung von den Rängen, um eine Chance zu haben, etwas Großes zu erreichen – und deswegen gilt nach wie vor das exklusive Angebot der TTF für ihre Fans, beim Final Four Teil der „blauen Wand“ zu werden. Zusätzlich zum Ticket in Block 14 der ratiopharm arena gibt es noch ein blaues Fan-Shirt von TTF-Partner DONIC (Wert: 19,90 €)  – alles zu fairen, fanfreundlichen Preisen. Die Tickets (von 22,50 bis 30 €) gibt es auf der Geschäftsstelle der TTF Liebherr Ochsenhausen oder unter https://ttf-liebherr-ochsenhausen.reservix.de/events.

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