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Champions League: TTF wollen ins Halbfinale

Freitag, 18.30 Uhr, TTCLM, Viertelfinal-Rückspiel:

1. FC Saarbrücken TT – TTF Liebherr Ochsenhausen

 

Aller guten Dinge sind drei und am Freitagabend gilt es: Im dritten Aufeinandertreffen der Bundesliga-Topklubs TTF Liebherr Ochsenhausen und 1. FC Saarbrücken binnen fünf Wochen soll der erste TTF-Sieg gelingen – und es wäre ein unglaublich wichtiger Erfolg.

 

Gewinnen die TTF nämlich in der Höhle des Löwen, stünden sie aller Voraussicht nach im Halbfinale von Europas Königsklasse – und das wäre ein Riesenerfolg nach dem knappen Scheitern an Düsseldorf in der Runde der letzten Acht in der Saison 2016/17. Bei einem 3:0 oder 3:1 wäre dieses Ziel definitiv erreicht, bei einem 3:2 vermutlich auch schon, da man aus dem mit 2:3 verlorenen Hinspiel ein positives Satzverhältnis (10:9) mitgenommen hat.

 

Zurück zur Geschichte der Duelle beider Teams in 2018: Erst musste die ersatzgeschwächte junge Truppe aus Oberschwaben beim Final Four ein bitteres 1:3 hinnehmen, dann gab es im Champions-League-Hinspiel bei einer klaren Leistungssteigerung ein 2:3 – unglücklich, den die TTF waren gleichwertig –, und nun wäre es eigentlich Zeit für einen Ochsenhauser Sieg.

 

Im Hinspiel überragte bei den TTF, die aus dem mit 3:0 in Bremen gewonnenen letzten Ligaspiel frischen Schwung mitgenommen haben, Hugo Calderano. Der Weltranglisten-16. besiegte den früheren Ochsenhauser Tiago Apolonia ebenso mit 3:0 wie Patrick Franziska. Leider konnten seine Mitspieler an jenem Abend, trotz bester Chancen, nicht nachlegen. Besonders Jakub Dyjas konnte eine große Chance gegen Bojan Tokic, der Saarbrücken übrigens zum Saisonende verlässt, nicht nutzen. Auch das 2:3 von Yuto Muramatsu gegen Patrick Baum, der ebenfalls nicht an der Saar bleibt, war ärgerlich.

Doch nun ist die Gelegenheit da, alles wettzumachen. Natürlich hat der 1.FCS mit Apolonia, Franziska, Tokic und Baum eine richtig gute Mannschaft und die drei TTF-Spieler, denen Dubravko Skoric diesmal das Vertrauen schenkt, müssen schon alle beinahe 100 Prozent bringen, damit es gelingen kann.

 

Egal, wer sich nun am Freitag an der Saar durchsetzt – es handelt sich um ein 50:50-Spiel, bei dem die bessere Tagesform den Ausschlag geben wird –, der Unterlegene kann bereits zwei Tage später im ebenso wichtigen Bundesligaspiel des 14. Spieltags in Ochsenhausen (15 Uhr, Dr. Hans-Liebherr-Halle) die Revanche anvisieren. Dann heißt es nämlich erneut – und zum vierten Mal im noch jungen Jahr 2018 – TTF vs. Saarbrücken. Insgesamt ist das dann das fünfte Aufeinandertreffen der alten Rivalen in der laufenden Saison, zwei in der Liga, zwei in der TTCLM und eines beim Liebherr-Pokalfinale.

 

Das Liga-Hinspiel hatten die TTF übrigens an einem ganz starken Tag im Saarland mit 3:0 gewonnen. Man kann diesen Gegner folglich besiegen – und das wissen die jungen Wilden aus Oberschwaben ganz genau.

 

Die Aufstellung ist noch offen. „Simon Gauzy ist auf gutem Weg und hat ja am Samstag beim Europe Top 16 gespielt, ist also grundsätzlich wieder einsatzbereit“, so Kristijan Pejinovic. „Ob das schon für das Spiel am Freitag relevant wird, entscheidet der Trainer.“ Der TTF-Präsident fügt hinzu: „Natürlich ist Simon noch nicht wieder voll auf der Höhe und alle fünf Spieler stehen zur Verfügung. Das Trainerteam wartet in Sachen Aufstellung sicher noch ab, welche Erkenntnisse das Training in dieser Woche bringt.“ Pejinovic hält die Partie für völlig offen: „Das ist schon ein kleines Finale, bei dem wir noch alle Chancen besitzen. Wir fahren nach dem Hinspiel wie mit einem 0:0 nach Saarbrücken und lassen uns überraschen.“

 

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