In Jülich den Aufwärtstrend bestätigen

Freitag, 19 Uhr: TTC indeland Jülich – TTF Liebherr Ochsenhausen

In Jülich den Aufwärtstrend bestätigen

Drei Spiele innerhalb von fünf Tagen, davon zwei in der TTBL und dazwischen das Pokalderby gegen Neu-Ulm: Es wird stressig für die TTF Liebherr Ochsenhausen. Zum Auftakt geht es in der Bundesliga nach Jülich.

Dort gastiert man am Freitagabend beim Tabellenvorletzten, wird sich jedoch davor hüten, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Die TTF haben selbst ja bisher erst zwei Punkte auf der Habenseite und sind noch dabei, so richtig in der Saison anzukommen. Der hart erkämpfte Heimsieg gegen Grenzau war erst der Auftakt.

Jülich hat bisher zwar alle drei Partien verloren aber nur gegen Mannschaften aus der Spitzengruppe gespielt, gut dagegengehalten und sich keineswegs abschlachten lassen, weder beim 0:3 in Bremen noch beim 1:3 gegen Bad Königshofen und Bergneustadt. Die Truppe aus dem äußersten Westen scheint diese Saison stärker zu sein als in der Spielzeit 2018/19.

Vom alten Kader, der damals den letzten Platz belegte, hat man lediglich den belgischen Linkshänder Robin Devos und den aus Oberschwaben stammenden Dennis Klein, der bis vor einigen Jahren dem Liebherr Masters College angehörte, behalten. Mit dem 22-jährigen Deni Kozul hat man die Nummer drei Sloweniens unter Vertrag genommen. Und mit dem baumlangen Holländer Ewout Oostwouder einen alten Bekannten zurückgeholt, der die Truppe schon zu Zweitligazeiten verstärkt hat. Es fehlen zwar internationale Topleute, doch dafür hat man einen ausgeglichenen Kader beisammen, in dem einer für den anderen ackert. Jülich wird es den Schützlingen von Dima Mazunov nicht leicht machen, die den Kampf vom ersten Ball an annehmen müssen, um die Punkte mitzunehmen.

„Jülich sollte nicht unterschätzt werden. Von der Papierform zählen sie vielleicht zu den schlechteren der Liga, aber das hat nicht viel zu sagen“, ist Cheftrainer Mazunov überzeugt. „Nach dem Sieg gegen Grenzau wollen wir natürlich auch das nächste Spiel gewinnen und hoffentlich den Start einer Siegesserie einläuten. Auch gegen Jülich müssen wir sehr konzentriert agieren, um diese Ziel zu erreichen.“

„Auch Jülich dürfen wir keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen“, so TTF-Präsident Kristijan Pejinovic. „Auch dieser Gegner hat Qualität, auch wenn er um den Klassenerhalt kämpft. Es gilt, unseren Aufwärtstrend fortzusetzen und nicht zu patzen. Wir wollen in Jülich gewinnen aber uns nach Möglichkeit nicht total verausgaben. Am Sonntag haben wir im Pokal ein erstes echtes Endspiel, da müssen unsere Jungs einigermaßen fit bleiben.“

DIE MANNSCHAFTEN

TTC indeland Jülich

Deni Kozul SVN, 22 Jahre, Weltrangliste Platz 101, TTBL: 0:5

Robin Devos BEL, 25 Jahre, WRL 90, TTBL: 2:1

Dennis Klein GER, 22 Jahre, WRL 233, TTBL: 0:2

Ewout Oostwouder NED, 25 Jahre, WRL 147, TTBL: 0:1

Trainer: Miroslav Broda GER, 55 Jahre

TTF Liebherr Ochsenhausen

Hugo Calderano BRA, 23 Jahre, WRL 6, TTBL: 2:1

Simon Gauzy FRA, 24 Jahre, WRL 20, TTBL: 1:3

Stefan Fegerl AUT, 30 Jahre, WRL 70, TTBL: 0:2

Jakub Dyjas POL, 23 Jahre, WRL 76, TTBL: 0:1

Vladimir Sidorenko RUS, 17 Jahre, WRL 189 (U21-WRL Platz 1), TTBL: 1:0

Cheftrainer: Dmitrij Mazunov RUS, 48 Jahre