Erster Saisonsieg gegen starke Grenzauer

TTF Liebherr Ochsenhausen – TTC Zugbrücke Grenzau 3:1

Erster Saisonsieg gegen starke Grenzauer

Die TTF Liebherr Ochsenhausen tasten sich Schritt für Schritt an die neue Saison heran, sind aber lange noch nicht auf dem Level angekommen, auf dem sie spielen können. Immerhin verzeichneten die Oberschwaben vor 350 Fans in Ehingen gegen einen überzeugenden TTC Zugbrücke Grenzau, der seine beste Saisonleistung bisher abrufen konnte, den ersten Saisonsieg. Dafür musste das Team, bei dem Jakub Dyjas zu seinem ersten Einsatz 2019/20 kam, 165 Minuten hart und konzentriert arbeiten.

Zwar hatte der Weltranglisten-Sechste Hugo Calderano die TTF gegen die Nummer 22 des internationalen Rankings, den US-Amerikaner Kanak Jha, in drei umkämpften Sätzen mit 1:0 in Führung gebracht, doch die Westerwälder konnten postwendend ausgleichen. Bei Dyjas lief es noch nicht rund gegen den 20-jährigen Dänen Anders Lind, der sich allerdings auch in richtig guter Form vorstellte und letztlich verdient mit 3:1 gewann.

Nun war es Simon Gauzys Job, den Titelverteidiger wieder in Führung zu bringen – und es war keine einfache Aufgabe, da auch Grenzaus 33-jähriger „Oldie“ Mihai Bobocica in Spiellaune war und zudem in kämpferischer Hinsicht bis an die Schmerzgrenze ging. So kam es zum spannendsten Match des Tages, in dem der TTF-Franzose fünf Sätze benötigte, um seinen Kontrahenten in Schach zu halten. Hugo Calderano machte schließlich den Deckel drauf. Gegen Lind hatte der Brasilianer nur im in der Verlängerung verlorenen ersten Satz Probleme, dann startete er den Turbo und brachte die restlichen drei Durchgänge sicher nach Hause. Der 3:1-Erfolg war besiegelt.

„Ich habe heute gut gespielt und war sehr fokussiert“, so Calderano nach der anstrengenden Partie. „Kanak und Anders sind zwei gute Spieler, daher war es nicht einfach heute. Ich bin sehr froh, dass es mit dem ersten Sieg geklappt hat. Jetzt wollen wir natürlich weiter gewinnen und in der Tabelle nach oben klettern.“

 

Das Spiel in der Übersicht

 

Hugo Calderano – Kanak Jha 3:0 (12:10, 11:9, 11:9)

Jakub Dyjas – Anders Lind 1:3 (11:13, 11:9, 10:12, 5:11)

Simon Gauzy – Mihai Bobocica 3:2 (10:12, 14:12, 11:5, 8:11, 11:8)

Hugo Calderano – Anders Lind 3:1 (10:12, 11:3, 11:6, 11:6)